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Ein Jaksch-Portrait für den Heiligenhof

Veröffentlicht am 19.11.2025 in Allgemein

Bildübergabe Wenzel Jaksch am Heiligenhof: Der Sohn von Wenzel Jaksch, George Jaksch (2.v.re.), trug die Kosten des Bildes und reiste extra zur Übergabe an: „Es ist mir eine Ehre!“ Seliger-Bundesvorsitzende Christa Naaß (re.), Ideengeber Hans Knapek (2.v.re.) und Stiftungsdirektor Steffen Hörtler (li.) freuten sich über die gelungene Aktion

 

„Ein Streiter für Menschenrechte, Demokratie und Europa“

Die Seliger-Gemeinde übergibt Jaksch-Portrait an die Bildungsstätte Heiligenhof in Bad Kissingen

Vergangenen Sonntag überbrachte Christa Naaß, Bundesvorsitzende der Seliger-Gemeinde, Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates (SR) und Präsidentin der Sudetendeutschen Bundesversammlung, dem Heiligenhof im unterfränkischen Bad Kissingen ein gerahmtes Portrait von Wenzel Jaksch (1896–1966), dem langjährigen Vorsitzenden der Seliger-Gemeinde, damit dieses Bild fortan den dortigen Jaksch-Saal schmücke.

Die Idee, ein Bild von Wenzel Jaksch im Wenzel-Jaksch-Seminar-Saal des Heiligenhofs aufzuhängen, hatte Hans Knapek, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Sudetendeutsches Sozial- und Bildungswerk: „Als Ulrich Miksch von der Seliger-Gemeinde im Jaksch-Saal einen Vortrag über Wenzel Jaksch unter dem Bild von Rudolf Lodgman von Auen hielt, dachte ich, da muss ein Bild von Jaksch hin.“ Die Seliger-Gemeinde griff diese Idee auf und ließ ein großes Portraitbild mit großer finanzieller Unterstützung von George Jaksch fertigen.

Christa Naaß skizzierte in einem kleinen Vortrag Leben und Werk des Böhmerwäldler Sozialdemokraten in der Heimat und in der Vertreibung. Dieser sei als Maurergeselle in Wien-Ottakring Mitglied des dortigen Verbandes jugendlicher Arbeiter, später Mitglied der Sozialistischen Internationale geworden. Nach 1933 habe er reichsdeutschen Sozialisten geholfen, in der ČSR, nach 1938 sudetendeutschen Sozialisten, im Ausland Zuflucht zu finden.

Er sei Abgeordneter des Prager Parlaments, Vorsitzender der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der ČSR (DSAP) und Vorsitzender der Treuegemeinschaft sudetendeutscher Sozialdemokraten im Exil gewesen. 1949 sei er SPD-Mitglied, 1953 Mitglied des Bundestages, 1959 Präsident der Sudetendeutschen Bundesversammlung, 1964 BdV-Präsident geworden und habe in der Vorgängerorganisation des Sudetendeutschen Rates, in der Arbeitsgemeinschaft zur Wahrung sudetendeutscher Interessen, mitgewirkt. Bereits im September 1938 habe Jaksch im Radio vor der aufzüngelnden Flamme eines neuen Weltbrandes gewarnt. Naaß: „Jaksch war ein unbeugsamer Streiter für unsere Volksgruppe, ein Streiter für Menschenrechte, Demokratie und Europa.“

Der Heiligenhof ist heute eine internationale Bildungs- und Begegnungsstätte mit eigenen Seminaren, steht aber auch privaten Gruppen und zivilgesellschaftlichen Vereinigungen für eigene Veranstaltungen offen. Der Heiligenhof ist auch Schullandheim und Partnerhaus des Deutschen Jugendherbergswerkes, Landesverband Bayern e.V..

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