Die Seliger-Gemeinde ist die Organisation der sudetendeutschen Sozialdemokratie. Sie steht in der Nachfolge der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakei und pflegt die Erinnerung an diejenigen Sudetendeutschen, die gegen Nationalismus und Nationalsozialismus und für Freiheit und Demokratie kämpften.
Heute steht die Seliger-Gemeinde für ein freies und einiges Europa. Mit unterschiedlichen Veranstaltungen wirbt sie für den deutsch-tschechischen Dialog.
Sie haben Interesse an unserer Arbeit oder an der Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie? Die Geschichte ihrer Familie ist verbunden mit der Geschichte unserer Bewegung? Schreiben Sie uns – gerne kommen wir mit Ihnen ins Gespräch.
Kontakt:
Seliger-Gemeinde e.V. - Bundesgeschäftsstelle
Oberanger 38 - D-80331 München
Tel.: 089 / 59 79 30
E-Mail: info@seliger-gemeinde.de
Wir bedanken uns für die wertvolle Zusammenarbeit bei:
Bei der Preisverleihung: (v.l.) Christa Naaß, Co-Vorsitzende der Seliger-Gemeinde, Markéta Vaňková, Preisträgerin und Oberbürgermeisterin der Stadt Brno/Brünn, Petra Ernstberger MdB.a.D., Laudatorin und Vorsitzende des Verwaltungsrats des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, Birgit Unfug, Bundesfrauenreferentin der Sudetendeutschen Landsmannschaft und Helena Päßler, Ko-Vorsitzende der Seliger-Gemeinde (Foto: Ulrich Miksch)
Ein Preis, der selbst schon ein Zeichen der Versöhnung ist
Erster Olga-Sippl-Preis an Brünns Oberbürgermeisterin Markéta Vaňková verliehen
Eine Frau, die ihr Leben der deutsch-tschechischen Verständigung widmete, und eine Oberbürgermeisterin, die mit politischem Mut neue Wege der Versöhnung eröffnete: Am 18. Oktober 2026 wurde in Bad Alexandersbad erstmals der Olga-Sippl-Preis verliehen. Die Auszeichnung ging an die Brünner Oberbürgermeisterin Dr. Markéta Vaňková, die maßgeblich dazu beigetragen hatte, dass der Sudetendeutsche Tag 2026 erstmals in der Tschechischen Republik stattfinden konnte.
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Mut zum Unmut – zwischen Familiengeschichte, Aussig und politischem Widerspruch
Eine Familiengeschichte voller Brüche, die Auseinandersetzung mit der sudetendeutschen Vergangenheit und die Frage, warum Demokratie Menschen braucht, die widersprechen: Der Journalist und Autor Paul Starzmann war zu Gast bei seliger-online. Die Ko-Bundesvorsitzende Helene Päßler übernahm kurzfristig die Moderation des lebendigen Gesprächs über Erinnerung, Versöhnung und politische Widerspenstigkeit für die verhinderte Christa Naaß.
Projektleiter Herbert Schmid (stehend) mit den deutschen Jugendlichen Anna T. (li.), Jason H. (Mitte) und Lena B. (re.) bei der Gruppenarbeit zum Interview-Fragebogen
„Opa, Oma, erzählt mal!“ – Vorbereitungswochenende abgeschlossen
Wie lebten junge Menschen früher? Welche Träume und Erwartungen hatten sie – und was ist daraus geworden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das deutsch-tschechische Projekt „Opa, Oma, erzählt mal! – Vom Leben damals und heute“ der Seliger-Gemeinde Bayern. Beim Vorbereitungswochenende in Bad Alexandersbad wurden nun die Grundlagen für die kommenden Interviews gelegt. Im Mittelpunkt steht der Vergleich von Lebenswelten über drei Generationen hinweg zwischen Bayern und Böhmen.
Ladislav Helsner und Rainer Pasta im Gespräch vor dem Selbstportrait Wilhelm Hagers in der Villa Becher in Karlsbad
Wie aus einer persönlichen Begegnung neue Forschungen zur Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie entstanden
Manchmal führen persönliche Erinnerungen zu überraschenden historischen Entdeckungen. So auch bei einem Gespräch am Rande der Wilhelm-Hager-Ausstellung in Karlsbad. Bundesgeschäftsführer Rainer Pasta traf dort mit dem Initiator der Ausstellung, Ladislav Helsner, zusammen. Schnell entwickelte sich ein Gespräch über die sozialdemokratische Geschichte Karlsbads, die Seliger-Gemeinde und eine Frau, die diese Geschichte über Jahrzehnte mitgeprägt hatte: Olga Sippl.

Forum Bad Alexandersbad – die Seliger Gemeinde ging 2018 mit einem neuen Diskussionsformat an den Start
Das Alexandersbader Forum befasst sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen im deutsch-tschechischen Dialog.
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Da immer größeres Interesse deutscher und tschechischer Leserinnen und Leser für diese Publikationen erkennbar ist, erweitert die Seliger-Gemeinde ihr Portfolio um das Format „Lorem ipsum“, das die Lust auf deutsch-tschechische Literatur aufgreift und unterstützen will.
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