– Otto Rubner

Zeitzeugenaussage über die Aussiedlung sozialdemokratischer Familien aus Eger mit einem sogenannten „Ullmann-Transport“ am 3. September 1946

Zeitzeuge: Otto Rubner, geb. 5.3.1930 Sohn der sozialdemokratischen Eheleute Georg und Leni Rubner aus Eger

Unsere Familie, bestehend aus meinen Eltern, meiner Schwester Anni und mir, wohnte seit 1936 in Eger, Balthasar-Neumann-Platz 1 (im Volkshaus).
Mein Vater Georg Rubner war seit 1928 Mitglied der DSAP und der Republikanischen Wehr und wurde wegen diesen Mitgliedschaften am 6. Oktober 1938 in Eger von der SS verhaftet und 2 Jahre in den Konzentrationslagern Dachau und Flossen-bürg gedemütigt.

1.Ullmann-Transport aus Eger am 3.September 1946

Es war Oktober 1945 und mein Vater war noch immer in englischer Kriegsgefangenschaft. Wir hatten brieflichen Kontakt und in seiner letzten Nachricht teilte er uns mit, dass eine Kommission aus tschechischen Offizieren in ihrem Lager in Suurhusen (Ostfriesland) gewesen sei, um Kriegsgefangene, die ihren Wohnsitz in der CSR haben, zu erfassen. Sie wollten einen Transport zusammenstellen, diese Gefangenen in die CSR bringen, und sie dort entlassen. Er war voller Hoffnung, dass er bald bei uns sein werde. Ende Oktober schrieb er uns noch einmal und teilte mit, dass der Transport auf dem Wege zum Entlassungsort (war nicht bekannt) zu einer bestimmten Zeit durch Eger komme und auf dem Bahnhof eine halbe Stunde Aufenthalt habe. Zwei Freunde aus dem Antifa-Büro und wir, waren zur angegebenen Zeit am Bahnhof und es gab ein herzliches Wiedersehen. Der Transport war ohne Bewachung und so haben die Freunde meinen Vater geraten, er solle aussteigen und nach Hause gehen. Sie würden alles tun, um die Angelegenheit zu regeln. Mein Vater aber erwiderte, dass er ohne Entlassungspapiere sich nicht ordnungsgemäß anmelden könne, keine Lebensmittelmarken erhalte usw. Er wollte, wie immer in seinem Leben, auf dem rechten Weg bleiben und sich und seine Familie nicht in eine Ungewissheit bringen. „Die paar Tage bringe ich auch noch hinter mich und dann bin ich wieder ganz bei euch“, das waren seine Worte. Er wurde aber von den Tschechen getäuscht, man brachte den Transport nach Trübschütz ins Kohlenrevier. Einige Wochen musste er dort im Bergwerk arbeiten und danach bei einem tschechischen Fleischer im Ort. Die Antifaschisten in Eger, vor allem Hans Perlet und Georg Hoor, haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um ihn freizubekommen, aber erst am 7. Juni 1946 konnten wir ihn in unsere Arme schließen, gerade noch rechtzeitig vor unserer Aussiedlung, denn diese war am 3. September 1946. Mein Vater war bei guter Gesundheit und wir freuten uns, dass unsere Familie endlich wieder komplett war. Auch seine Parteifreunde hatten ihn schon mit Ungeduld erwartet, denn die gemeinsame Aussiedlung der Antifaschisten stand bevor. Die Tschechen hatten zwar den deutschen Antifaschisten ein Bleiberecht angeboten, das für sie aber unannehmbar war. Sie sollten ihre Nationalität aufgeben und die tschechische Staatsbürgerschaft annehmen. Es würde kein Deutschtum in der CSR mehr geben, keine deutschen Schulen mehr, keine deutschen Zeitungen mehr, die CSR würde „entdeutscht“. Das war für die deutschen Sozialdemokraten inakzeptabel und sie beschlossen, mit den übrigen Deutschen auszusiedeln. Sie erreichten über die UNO eine Aussiedlung der Antifaschisten durch die UNRRA, einer internationalen Einrichtung, zur Repatriierung Verschleppter aller Nationen und in diesem Fall auch Umsiedlung deutscher Antifaschisten von der CSR in ihr Vaterland Deutschland. Die Umsiedlung wurde vom Genossen Ullmann organisiert und nach ihm die „Ullmann-Transporte“ genannt. Es wurde für jeweils 4 Familien ein Lastwagen bereitgestellt, der von diesen mit Möbeln und Gebrauchsgütern beladen werden konnte. Wir mussten uns zwar von vielem trennen, unter anderem auch von unserem guten Radio, Marke Philips. Aber das Wichtigste, wie Betten, Bettzeug, Wäsche, Tisch und Stühle, ein Fahrrad und sogar ein kleines Öfchen konnten wir doch mitnehmen. Wir haben Vater bedrängt, doch unseren Radio in eine unserer Kisten zu verstecken, doch Vater lehnte kategorisch ab mit der Begründung: Wir gehören zum ersten Transport der Egerer Sozialdemokraten und wenn wir uns nicht an die ausgehandelten Bedingungen halten, so werden die nachfolgenden Transporte gefährdet. Das war einleuchtend und wir trennten uns schweren Herzens vom guten Stück. Noch war es aber nicht soweit, es wurden Listen angefertigt und den Behörden vorgelegt, es mussten sich 4 Familien zusammentun und alles gemeinsam besprechen u.v.m. Wir wurden also dem 1. Transport der Egerer Antifaschisten zugeteilt und als Tag der Ausreise wurde der 3. September 1946 festgelegt.

Dienstag, 3. September 1946 – Tag der Aussiedlung

Schon am frühen Morgen fuhren die Lastwagen der UNRRA vor. Sie waren blau lackiert und der Name der Organisation stand in großen Lettern auf dem Aufbau. Auch die Fahrer und Beifahrer waren blau uniformiert und hatten blaue Helme auf. Wir verstauten unseren Hausrat auf dem LKW, drei weitere Familien taten das Gleiche und der Lastwagen war voll. Ich weiß nicht mehr, welche Familien mit auf unserem Wagen waren, aber ich erinnere mich noch an alle Teilnehmer dieses ersten Ullmann-Transportes. Die geladenen Fahrzeuge sammelten sich in der Nähe der Obertorkaserne, es waren 5 an der Zahl, also 20 Familien. Ich weiß gar nicht mehr, wie die Personen transportiert wurden, ich nehme an in eigenen Lkws. Ich jedenfalls saß auf einer Kiste unseres Lastwagens. Nach einigen Formalitäten setzte sich gegen 14 Uhr der Konvoi in Bewegung. Wir fuhren in der Reichsstraße am Gefängnis vorbei, Richtung Heiligenkreuz. Als wir über die Eisenbahnbrücke fuhren, dann etwas bergauf, da schweifte mein Blick noch einmal über meine Heimatstadt und dieser Moment blieb mir ewig in Erinnerung. Werde ich jemals wieder hierher zurückkommen? Was wird werden? Es war eine Fahrt ins Ungewisse. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir schon, dass unsere Fahrt mit der UNRRA am Bahnhof in Wiesau enden wird. Wiesau ist eine Kleinstadt bei Mitterteich, nur ca. 25 km von Eger entfernt, aber schon 20 km in Bayern. Dort am Bahnhof luden wir den Hausrat der 20 Familien in Güterwaggons der Bahn um. Wir bedankten uns bei den Fahrern der UNRRA und ihren Begleitern, die wieder in die CSR zurückfuhren. Nun lag die weitere Verantwortung in den Händen der Männer in unseren Reihen. Die hatten schon in Eger drei von ihnen bestimmt, welche die weitere Leitung des Transportes bis zum künftigen Wohnort der Familien übernehmen, nämlich Hans Perlet, Hans Schwägerl und mein Vater Georg Rubner.

Jetzt waren wir wieder Deutsche unter Deutschen. Zum ersten Mal hörte ich den Namen Freising. Das ist die Stadt, in deren Landkreis wir unser neues Zuhause finden sollten. Wie werden wir dort aufgenommen werden? Wird es auch Arbeit für uns geben? Das waren die Gedanken, die uns bewegten. Aber zunächst standen wir mit unserem Hab und Gut auf dem Abstellgleis in Wiesau. Vom Bahnhofsvorsteher bekamen wir die Auskunft, das unsere Waggons, ich glaube es waren zwei, am nächsten Tag angehängt und nach Freising gebracht würden. Wir mussten uns also darauf einrichten, die kommende Nacht in den Waggons zu verbringen. Erich Nappert, ein Freund und ich hatten uns mit dem Stellwerksmeister bekanntgemacht und dieser hat uns erlaubt, im Stellwerk zu übernachten. Wir bekamen von ihm zwei Decken, legten uns im Stellraum auf den Fußboden und schliefen bald ein. Am nächsten Tag ging es dann gegen 10 Uhr weiter in Richtung Freising. Wir erreichten die Stadt um 15 Uhr und eh wir es versahen, standen wir mit unseren beiden Waggons schon wieder auf dem Abstellgleis. Unsere Obmänner wurden wieder aktiv, gingen auf das Landratsamt und holten sich weitere Instruktionen und die Einweisungsbescheide für die von der Regierung bereit gestellten Wohnungen. Inzwischen war es Abend geworden. Es wurde uns angeboten, bis zum Umzug in die Wohnungen, das Flüchtlingslager am Domberg aufzusuchen. Dort standen einfache Schlafstellen bereit und wir bekamen auch zu essen. Damals habe ich noch nicht geahnt, dass dieses Massenquartier später noch einmal für 11 Monate meine Schlafstelle sein sollte.

Donnerstag, 5. September 1946

Unsere neue Wohngemeinde heißt Gremertshausen und sie liegt westlich von Freising, etwa 12km entfernt. Die Gemeinde besteht aus den Orten Gremertshausen, Giesenbach, Sickenhausen und den Weilern Grießbach und Viehhausen. Die Männer unseres Transportes machten sich zu Fuß auf den Weg, um sich beim Bürgermeister der Gemeinde zu melden und anschließend die Wohnungen, für die eine Einweisung vorlag, namentlich festzulegen. Gleichzeitig wurde auf dem Landratsamt bzw. Flüchtlingsamt der Transport unseres Hausrates für den nächsten Tag vereinbart.

Freitag, 6. September 1946

Die Lastwagen sind pünktlich zur Stelle. Es sind Armeefahrzeuge der Amis, aber mit deutschen Kennzeichen und Fahrern der deutschen Behörde. Unsere Sachen sind bald verstaut, wir haben ja schon Routine darin. Wir sind alle sehr aufgeregt, als sich der Konvoi in Bewegung setzt. Die neue Wohnadresse unserer Familie lautet: Giesenbach Nr. 2 beim Bauern Sebastian Kammerlohr. Als ersten Ort erreichen wir Gremertshausen, in diesem bleibt ein großer Teil unseres Transportes. 8 Familien, darunter auch wir, fahren weiter bis Giesenbach. Wir fahren in den Hof des Bauern Kammerlohr, mit uns auch die Familie Schwägerl, wie unsere aus 4 Personen bestehend. Meine Eltern gingen zu den Bauersleuten, stellten sich vor und baten um Aufnahme (fast wie in der biblischen Geschichte). Diese zeigten sich nicht sehr erfreut, aber sie ergaben sich den behördlichen Anweisungen. Im 1. Stock des Wohnhauses wurde uns ein Zimmer zugewiesen, es war durch einen Bescheid des Landratsamtes Freising als beschlagnahmt gekennzeichnet. Die Familie Schwägerl bezog in der gleichen Etage ein Zimmer mit derselben Größe, etwa 25qm. Beim Einzug erfuhren wir noch, dass das Wohnzimmer des Bauern im Erdgeschoss ebenfalls von Flüchtlingen bewohnt war. Es war eine ungarische Familie, bestehend aus 5 Köpfen. Die Bauersleute, sie hatten eine kleine Tochter mit drei Jahren musste sich stark einschränken und hatte für sich nur noch eine große Wohnküche, ein Schlafzimmer, eine Kammer und ein Knechtzimmer. Als wir unsere Sachen abgeladen und an Ort und Stelle gebracht hatten, gingen wir noch zu Freunden, um denen zu helfen. Dabei mussten wir dann erleben, dass sich der Bauer Krömmer (beim Kistler) weigerte, die Familie Köstler aufzunehmen, obwohl das betreffende Zimmer beschlagnahmt war und die Familie einen Einweisungsbescheid in Händen hatte. Der Hausrat der Familie stand auf dem Hof und die Bauersleute ließen die Köstlers nicht ins Haus. Es wurde schon dunkel, als die Polizei die Aufnahme erzwang.

Der Bauer Kammerlohr und seine Frau Walburga haben uns zwar nicht mit offenen Armen empfangen, aber sie haben uns Unterschlupf gewährt und als Menschen behandelt. Es gab an diesem Tag und auch am Abend noch viel zu tun. Das Notwendigste wurde ausgepackt, die Möbel notdürftig aufgestellt. Bei der Bäuerin erhielten wir noch die Informationen, wo wir unsere notwendigen Bedürfnisse befriedigen können, wo Wasserversorgung und Entsorgung möglich ist und wo das Häuschen mit dem Herz steht. Nach soviel neuen Eindrücken und Aufregungen fielen wir bald in unsere Betten und in einen tiefen Schlaf. Nachdem wir am nächsten Morgen ausgiebig und in aller Ruhe gefrühstückt hatten, machten wir einen Plan, wie wir unseren Wohnraum mit 25 qm optimal einrichten können. Als erstes wurden die Betten plaziert und der Kochherd, anschließend die Möbel. Für unser kleines Öferl wurde die Mitte des Raumes vorgesehen, denn der sollte, wenn es noch kälter wird, den Raum beheizen. Es gab an diesem Tag viel zu tun, aber am Nachmittag sah es in unserer Stube schon recht wohnlich aus. Endlich hatte ich Zeit, mich einmal im Ort umzusehen. Giesenbach bestand aus 11 Bauernhöfen verschiedener Größe, wobei zwei davon dominierten.

Einer davon war der von der Familie Krimmer (beim Dachaurer) und der andere der von Kammerlohrs (beim Huber), wo wir wohnten. Aber auch die anderen Anwesen waren landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe. Wir wussten schon bei unserer Ankunft, dass Giesenbach für uns nur Durchgangsstation sein kann. Es gab keine Arbeitsmöglichkeit, eine Verkehrsanbindung an größere Orte oder Städte war nicht vorhanden. Einkaufsmöglichkeiten gab es nur im 3 km entfernten Kranzberg oder beim Kramer in Gremertshausen. Ein Fahrrad war also Gold wert. Die Lebensmittel und sonstigen Bedarfsgüter waren weiterhin rationiert und nur mit den entsprechenden Berechtigungsscheinen oder Lebensmittelmarken erhältlich. Für uns Zugereiste war aber das Wichtigste, dass sich das Verhältnis zu den Einheimischen, und da besonders zu den Hausleuten, normalisierte. Nachdem man sich erst mal beschnuppert hatte, mehr von einander wußte, wurden die menschlichen Beziehungen zunehmend besser. Schon in den ersten Wochen haben die Bauern des Ortes uns erlaubt, aus dem umliegenden Wald die dürren Äste zu sammeln und die dürren Bäume herausschneiden. Auch die im Boden verbliebenen Stöcke von gefällten Bäumen, durften wir ausgraben. Die Zusage war eine versöhnliche Geste und wir waren sehr erfreut, denn der Winter stand vor der Tür und wir hatten noch kein Brennmaterial, um unsere Räume zu beheizen. Wir haben unseren Bauersleuten angeboten, ihnen bei ihren Arbeiten bei Bedarf zu helfen. Sie haben dieses Angebot gerne angenommen, und so haben wir, wie früher im Egerland die Taglöhner, je nach Arbeitsanfall beim Kartoffelklauben, bei Arbeiten im Wald oder am Hof, unsere Arbeitskraft zur Verfügung gestellt. Vater hat sogar an einigen Tagen die Kühe gehütet. Wir haben dafür an diesen Tagen bei ihnen essen können, und die Arbeitsleistung wurde in natura abgegolten, zum Beispiel in Milch, Butter, Eier, Kartoffel und als wir im Winter beim Dreschen am Hof geholfen haben, wurden wir mit Getreide bezahlt, das wir in Mehl umtauschen konnten. Das war zu diesem Zeitpunkt für uns die beste Währung, denn für das im Umlauf befindliche Geld konnte man sich ohne Berechtigungsschein nichts kaufen. Mutter half der Bäuerin ab und zu in der Küche oder entlastete sie, in dem sie sich um die dreijährige Rosmarie kümmerte. Das kleine Mädchen war gerne bei ihr und nannte sie „Mutter“.

Unser mitgebrachtes Kanonenöferl stand auch schon da, wo es seine Wärme optimal versprühen konnte, nämlich in der Mitte unserer Stube, durch ein langes Rohr mit dem Kamin verbunden. Es wurde ein strenger Winter, der Winter 1946/47, mit viel Schnee. Da mussten schon die Winterfenster eingehängt und gut abgedichtet werden, damit die Wärme im Zimmer bleibt. Unser Vater sorgte auch dafür, dass wir gut zu essen hatten. Der Bauer wusste schon lange, dass mein Vater ein Metzger war und kurz vor Weihnachten war es dann soweit, eine Sau wurde geschlachtet. Es ging sehr geheimnisvoll zu, denn es war eine schwarze. Nicht von der Farbe her, sondern es war eine, die der Behörde nicht gemeldet war. Jeder Bauer musste einmal im Jahr seinen Viehbestand melden und davon durfte er pro Jahr ein Schwein für seinen Eigenbedarf schlachten und die anderen sollte er abliefern. Da er für das laufende Jahr schon eines geschlachtet hatte, war diese Sau, die mein Vater schlachten sollte, eine schwarze. Unter entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen wurde das Borstenvieh zum Tode befördert. Es war eine große Sau mit einem Gewicht von über zwei Zentnern. Der Bauer war begeistert, wie mein Vater sein Handwerk beherrschte. Er machte Blut und Leberwürste, zerlegte die Sau fachgerecht, pökelte einen großen Teil des Fleisches und es gab auch jede Menge Speck. Für seine Arbeit konnte sich mein Vater aus diesem Ergebnis entlohnen. Auch die anderen Familien, die im Hause wohnten, bekamen etwas ab, sozusagen als Schweigegeld. Aus dem Speck, den mein Vater bekam, machte er Speckgräiberlfett (Griebenschmalz). Dazu ein frisches Stück Bauernbrot, da läuft mir noch heute das Wasser im Munde zusammen. Außerdem machte mein Vater noch eine kleine Schüssel Gstandenes, auf bayerisch: Knöcherlsulz. Es war eine Spezialität von ihm, er machte es für uns auch noch später in den 50er und 60er Jahren, wenn wir meine Eltern besuchten. Jetzt waren wir aber für den Winter 46/47 gut gerüstet.
Zu den in der Gemeinde Gremertshausen untergebrachten Familien gehörten folgende Haushalte:
– Becker Georg
– Diener Johann
– Hammer Gustav
– Keilberth Anton
– Köstler Georg
– Löw Anton
– Frau Nappert
– Perlet Hans
– Rubner Georg
– Frau Scharnagl
– Schwägerl Hans
– Skripka mit Frau