• Seliger-Gemeinde: Gedenkfeier in Dachau (Sudetendeutsche Zeitung 11.05.2018)

    Gedenkfeier in Dachau

    Ende April wurde auf dem Gelände des ehemaligen KZ Dachau in Oberbayern an die Befreiung des Lagers vor 73 Jahren erinnert. Mehr als 100 Kränze lagen vor dem internationalen Mahnmal der Gedenkstätte.

    Mit Ansprachen und Kranzniederlegungen erinnerte Dachau vor Gästen aus ganz Europa an die Befreiung des Lagers vor 73 Jahren. Politiker und Zeitzeugen mahnten vor Antisemitismus, Ausgrenzung und Gewalt. Sie wiesen darauf hin, daß das Andenken an die vielen Opfer des NS-Regimes gewahrt werden müsse. Auch eine Abordnung der Seliger-Gemeinde legte einen Kranz mit roten Nelken nieder.
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  • Verdienter Vorkämpfer: Otto Kögler † (Sudetendeutsche Zeitung 11.05.2018)

    Nachruf: Otto Kögler †

    Otto war seit 2. Mai 1954 Mitglied der Seliger-Gemeinde und jahrzehntelang Vorsitzender der Ortsgruppe Ansbach, die er in beispielloser und hervorragender Art geleitet hatte. Wenn man seinen Lebensweg betrachtet, versteht man, warum er als politisches Urgestein bezeichnet wird.

    Wie wir zuletzt von ihm erfahren durften, trat er als Neunjähriger dem sozialdemokratischen Arbeiter-, Turn- und Sportverband ATUS bei und als 16jähriger in die Sozialistische Jugend ein. Bis zum Anschluß des Sudetenlandes im September 1938 war er Leiter des Spielmannszuges der SJ. Nach vier Jahren Kriegsdienst und kurzer amerikanischer Gefangenschaft schlug er sich wieder bis in die Heimat durch. Dort erwartete ihn die Vertreibung.
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  • Frühjahrstagung der Seliger-Gemeinde in Oberfranken (Sudetendeutsche Zeitung 11.05.2018)

    Mit dem Bus nach Eger und in die Vergangenheit

    Das Frühjahrsseminar der Seliger- Gemeinde in Bad Alexandersbad Ende April ließ die gut 50 Teilnehmer in die Vergangenheit vor 80 Jahren eintauchen, auch um den demokratischen Traditionen in der Mitte Europas nachzuspüren, an die wir heute unbedingt anknüpfen können.

    Schwerpunkt des Seminars war die Busfahrt nach Eger, um einen historischen Ort, das Volkshaus des Konsumvereins, aufzusuchen, in dem 1938 Büros verschiedenster Organisationen der DSAP beheimatet waren. Das vormalige Hotel, das der Konsumverein in den zwanziger Jahren erwarb, ist heute ein Depot des Städtischen Museums von Eger. Vor zehn Jahren, zur 70. Wiederkehr der versuchten Erstürmung des Volkshauses durch aufgehetzte Anhänger Konrad Henleins, wurde unter Teilnahme eines ehemaligen Bewohners des Hauses, Otto Rubner, und vieler offizieller Gäste aus Eger, Prag und Bayern eine Gedenktafel in tschechischer und deutscher Sprache enthüllt.
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  • Sudetendeutscher Rat eröffnet neue Ausstellung (Sudetendeutsche Zeitung 11.05.2018)

    So geht Verständigung – dorozumení

    Am Samstag eröffnete die neue Ausstellung „So geht Verständigung – dorozumení“ des Sudetendeutschen Rates (SR) im Kuppelsaal der Bayerischen Staatskanzlei in München.

    Am vergangenen Samstag eröffnete die neue Ausstellung „So geht Verständigung –dorozumení“ des Sudetendeutschen Rates im Kuppelsaal der Bayerischen Staatskanzlei in München mit Christa Naaß, Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates, Volksgruppensprecher Bernd Posselt, Dr. Christoph Israng, Deutscher Botschafter in Prag, Maja Konstantinovic von Antikomplex, Bayerns Europaminister Georg Eisenreich, Steffen Hörtler, Stellvertretender SL-Bundesvorsitzender und Bayerns SL-Landesobmann, Albrecht Schläger, Ko-Vorsitzender der Seliger-Gemeinde, Dr. Hans-Diether Dörfler von der Agentur Birke & Partner, sowie Konsulin Lydie Holinková vom Generalkonsulat der Tschechischen Republik in München. Am kommenden Sonntag wird Bernd Posselt die Ausstellung um 11.00 Uhr im Augsburger Rathaus eröffnen.
    Bild: Nadira Hurnaus

    Die Ausstellung über das Schicksal der Sudetendeutschen, so Bayerns neuer Europaminister Georg Eisenreich in seiner Jungfernrede vor der Volksgruppe, mache ihn betroffen, löse aber auch Zuversicht und Dankbarkeit aus. Dankbar sei er Bayerns Viertem Stamm, „der mit uns Geschichte geschrieben hat“. Sie dokumentiere das Leid von Millionen von Menschen. Diese Erinnerungskultur sei die Voraussetzung für die Zukunftsgestaltung und sende die Botschaft aus, daß Vertreibungen Unrecht waren, sind und bleiben.
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  • Befreiungsfeier in der Gedenkstätte Dachau (29.04.2018)

    Mehr als 100 Kränze vor dem internationalen Mahnmal der KZ Gedenkstätte Dachau.

    Mit Ansprachen und Kranzniederlegungen erinnerte Dachau vor Gästen aus ganz Europa an die Befreiung des KZ vor 73 Jahren. Politiker und Zeitzeugen mahnten vor Antisemitismus, Ausgrenzung und Gewalt. Sie wiesen darauf hin, dass die Andenken an die vielen Opfer des NS-Regimes gewahrt werden müsse. Auch eine Abordnung der Seliger Gemeinde legte einen Kranz mit roten Nelken nieder.
    Die US-Armee befreite am 29. April 1945 das Konzentrationslager Dachau in dem Menschen gedemütigt, gefoltert und 43 000 ermordet wurden. Abba Naor ist einer der wenigen noch lebenden Zeitzeugen, die von der Befreiung des KZ Dachau und seiner Außenlager im April 1945 erzählen können. Er erinnert sich mit Freude an die Befreiung, aber er sagte: „Die Trauer war groß, weil wir wussten dass viele nicht überlebt haben“.
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  • Treuegemeinschaft Sudetendeutscher Sozialdemokraten in Schweden (Sudetendeutsche Zeitung 27.04.2018)

    Beginn vor 80 Jahren

    Helmut Eikam, Ko-Vorsitzender der Seliger-Gemeinde, erinnert an die Anfänge der Treuegemeinschaft Sudetendeutscher Sozialdemokraten in Schweden vor 80 Jahren.

    In diesen Tagen jährt sich zum 80. Mal die Phase, in welcher im Sudetenland die Auseinandersetzungen zwischen Konrad Henleins Anhängern und der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republik (DSAP) in manchen Teilen des Landes nahezu bürgerkriegsähnliche Zustände annahmen. Als nach dem verhängnisvollen Münchener Abkommen die Sudetengebiete dem Dritten Reich angegliedert wurden, flüchteten viele tausende Gegner des Nationalsozialismus, meist Sozialdemokraten, in die Resttschechoslowakei. Mehr als 30 000 Sozialdemokraten suchten im Inneren Böhmens Schutz und rund 10 000 in Mähren, wo sie in primitiven Lagern, in umfunktionierten Schulräumen und Wirtshäusern Unterkunft fanden.

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  • Nachruf: Otto Kögler, verstorben am 01.04.2018

    Otto Kögler, geb. 3.1.1921 in Sandau / Nordböhmen, verst. 1.4.2018 in Ansbach.

    Nachruf für Otto Kögler – verstorben am 1. April 2018

    Nach einem erfüllten Leben nehmen wir traurig Abschied von unserem Mitglied Otto Kögler, geb. am 3.1.1921 in Sandau / Nordböhmen, verstorben am 1.4.2018 in Ansbach.
    Otto war seit 2.5.1954 Mitglied der Seliger-Gemeinde und jahrzehntelang Vorsitzender der Ortsgruppe Ansbach, die er in beispielloser und hervorragender Art geleitet hat.
    Wenn man seinen Lebensweg anschaut, dann versteht man, warum er als „politisches Urgestein“ bezeichnet wird.
    Wie wir zuletzt von ihm erfahren durften, trat er als 9-Jähriger dem sozialdemokratischen Arbeiter- Turn- und Sportverband (ATUS) bei und als 16-Jähriger in die Sozialistische Jugend ein. Bis zum Anschluss des Sudetenlandes im September 1938 war er Leiter des Spielmannszuges der SJ. Nach vier Jahren Kriegsdienst und kurzer amerikanischer Gefangenschaft schlug er sich wieder bis in die Heimat durch. Dort erwartete ihn die Vertreibung.
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  • Volkmar Gabert – Zum 15. Todestag des SPD-Politikers und Karlspreisträgers am 19. Februar (Sudetendeutsche Zeitung Folge 9 | 02.03.2018)

    Martin K. Bachstein gedenkt des am 11. März 1923 in Dreihunken im späteren Kreis Teplitz- Schönau geborenen Landsmannes und führenden bayerischen SPD-Politikers.

    Volkmar Gabert war in erster Linie Sozialdemokrat, langjähriger Landeschef und Abgeordneter seiner Partei, aber er stand auch von 1986 bis zu seinem Tod der Seliger-Gemeinde vor. Von seinen Vorgängern in diesem Amt stand Wenzel Jaksch als Präsident der Sudetendeutschen Bundesversammlung ihm am nächsten. Dessen Nachfolger Ernst Paul und Adolf Hasenöhrl hatten vor allem aufgrund der deutschen Politik gegenüber den damals kommunistischen Staaten Ostmitteleuropas ein distanzierteres Verhältnis; aber Gabert verstand ungeachtet seiner hohen Positionen innerhalb seiner Partei, diesen Abstand aufgrund seiner menschlichen Qualitäten zu überwinden und erwies da- mit der Einheit der Sudetendeut- schen Volksgruppe große Dienste. Dafür erhielt er 1997 den Karlspreis der Landsmannschaft.
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  • Jahresseminar der Seliger-Gemeinde in Bad Alexandersbad

    Einladung nach Brünn

    Das letzte Oktoberwochenende mit dem Wechsel zur Winterzeit war heuer erneut der Zeitpunkt für das Jahresseminar der Seliger-Gemeinde im sich neu erfindenden oberfränkischen Kurort Bad Alexandersbad. Im dortigen Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum kamen weit über hundert Teilnehmer aus Deutschland, der Tschechischen Republik, Österreich und Schweden zusammen, um über die „deutsch-tschechische Zusammenarbeit und ihre Auswirkungen auf Europa“ zu diskutieren und turnusmäßige Wahlen abzuhalten. Die Führungsmannschaft wurde für weitere zwei Jahre bestätigt – bei Verjüngung einiger Funktionsträger.
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