• EUREGIO-EGRENSIS-Preis 2018 für Albrecht Schläger

    Jedes Jahr verleiht die EUREGIO EGRENSIS Preise an Einzelpersonen oder Institutionen, die sich um die grenzüberschreitende deutsch-tschechische Zusammenarbeit in der Euregio in besonderer Weise verdient gemacht haben. Die Preise gehen dabei an Personen und Institutionen, die sich entweder im Sinne der EUREGIO EGRENSIS engagieren oder die sich durch ihre wissenschaftlichen Leistungen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der EUREGIO EGRENSIS auszeichnen. Folgende Persönlichkeiten und Institutionen wurden für ihr Engagement ausgezeichnet:
    Ausgezeichnet wurden beim Festakt im Rittergut Schilbach (Vogtlandkreis) drei Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für ihre Verdienste um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit:

    • Albrecht Schläger (Bayern), Bürgermeister a.D., MdL a.D., Präsidiumsmitglied des Sudetendeutschen Rates, Vizepräsident des Bundes der Vertriebenen, Bundesvorsitzender der Seliger-Gemeinde, langjähriges Mitglied im Verwaltungsrat des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds
    • Wolfgang Sell (Thüringen), Bürgermeister der Gemeinde Pottiga
    • Mons. František Radkovský, ehem. Bischof des Bistums Pilsen
    v. l.: František Curka (Präsident der EUREGIO EGRENSIS Böhmen), Dr. Birgit Seelbinder (Präsidentin der EUREGIO EGRENSIS AG Bayern), Preisträger: Bürgermeister Wolfgang Sell, Mons. František Radkovský, Bürgermeister a.D. Albrecht Schläger, 2. Reihe: Landrat Rolf Keil (Gemeinsamer Präsident und Präsident der EUREGIO EGRENSIS Sachsen/Thüringen), Bürgermeister Dalibor Blažek (EUREGIO EGRENSIS Böhmen), Staatsminister Oliver Schenk, Jürgen Hauck (1. Beigeordneter des Saale-Orla-Kreises), 3. Reihe: Bürgermeister Patrik Pizinger (EUREGIO EGRENSIS Böhmen), Bürgermeister a.D. Josef Hora (Chodov), Andreas Stark (1. Beigeordneter des Erzgebirgskreises)

  • Jahrestagung der Seliger-Gemeinde in Bad Alexandersbad (Sudetendeutsche Zeitung 09.11.2018)

    Erinnerung ans Exil vor 80 Jahren

    Vom 19. bis 21. Oktober trafen sich wieder zahlreiche Mitglieder der Seliger-Gemeinde (SG) zu ihrem alljährlichen Jahresseminar im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum in Bad Alexandersbad in Oberfranken, wo die Ergebnisse der Landtagswahl in Bayern Tage zuvor bei allen Verlusten für die SPD noch am besten waren.

    Besonders stark war diesmal die Abordnung österreichischer Mitglieder. Das Tagungsmotto „Deutschland und Tschechien von 1918 bis 2018 – 100 Jahre für Freiheit und Demokratie in Europa“ knüpfte an die Tage später stattfindenden Feierlichkeiten zu 100 Jahren Staatlichkeit in der Tschechischen Republik an, jedoch erinnerte man vor allem auch 80 Jahre nach dem Ende der Ersten Republik an die vielen Sozialdemokraten, die ins Exil gingen. Eigens für diesen Schwerpunkt waren Peter Krywult, Peter und Harry Hofbauer, die Enkel des sozialdemokratischen Journalisten und Schriftstellers Josef Hofbauer, aus Schweden angereist. Aber auch der prominente tschechische Teilnehmer, der ehemalige Vizepräsident des Europaparlaments, Libor Roucek, blickt ja auf eine Flucht und ein eigenes Exil in Österreich, den USA und in Australien ab Ende der siebziger Jahre zurück.
    Weiterlesen…


  • Zu Gast bei Freunden…

    Seliger-Gemeinde präsentierte sich bei den Naturfreunden

    Beim Landestreffen der bayerischen Naturfreunde am Naturfreundehaus in Pleinfeld am Brombachsee war die Seliger-Gemeinde eingeladen, sich mit einem Infostand zu präsentieren. Obwohl die Naturfreunde und die Seliger-Gemeinde eine lange, ereignisreiche Geschichte verbindet, haben sich die beiden Organisationen lange aus den Augen verloren. Das soll sich nun wieder ändern. In der gelungenen Verbindung von Natur, Sport und Politik, die das Landestreffen auszeichnete, passte die Seliger-Gemeinde gut ins Bild.
    Weiterlesen…


  • 11. Empfang für Heimatvertriebene, Flüchtlinge und Spätaussiedler der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag (Sudetendeutsche Zeitung 22.06.2018)

    Eine phantastische Freundin

    Im Rahmen ihres Empfangs für die Heimatvertriebenen ehrt die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag alljährlich verdiente Landsleute als Brückenbauer und verleiht die Seliger-Gemeinde ihren Wenzel-Jaksch-Gedächtnispreis.
    „Schön, einmal vor so einem vollen Haus zu sprechen“, freute sich Volkmar Halbleib, Vertriebenenpolitischer Sprecher der Fraktion und Gastgeber, angesichts des prallen Plenums und der bevölkerten Besuchertribüne. Und deshalb brauchte er eine Weile, bis er die Gäste aus Politik, Vertriebenenverbänden und Geistlichkeit, darunter Wenzel-Jaksch-Sohn George, begrüßt hatte.

    Weiterlesen


  • Seliger-Gemeinde: Gemeinsam sind wir stark (Sudetendeutsche Zeitung 22.06.2018)

    Gemeinsam sind wir stark

    Am 11. Juni konstituierte sich die in Oberfranken und in der Oberpfalz liegende neue Regionalgruppe Fichtelgebirge/Steinwald der Seliger-Gemeinde, in die die bisherige Ortsgruppe Hof integriert wurde. Zum Vorsitzenden der Regionalgruppe wurde der bisherige Hofer Ortsgruppen-Vorsitzende Peter Heidler gewählt, der auch bayerischer Landesvorsitzender der Seliger Gemeinde ist. Seine Stellvertreterin ist Irene Unglaub aus Wunsiedel.
    Weiterlesen…


  • Seliger-Gemeinde stellte sich bei Meeting Brno 2018 vor

    Geschichte der Sudetendeutschen Sozialdemokratie weitgehend unbekannt – Europa-Proklamation findet auch in Tschechien Zustimmung

    Zum vierten Mal wurde zum Gedenken an die Vertreibung der deutschsprachigen Brünner der Weg der Versöhnung entgegen der Richtung des Todesmarsches von 1945 begangen. Zum feierlichen Abschluss des Versöhnungsmarsches, an dem neben Oberbürgermeister Petr Vokrál auch zahlreiche Gäste aus den Nachbarländern und Zeitzeugen teilnahmen, stellten sich erstmals Vertriebenen-Organisationen in Brno/Brünn vor. Die Seliger-Gemeinde präsentierte sich neben der Ackermann-Gemeinde, der Sudetendeutschen Landsmannschaft und dem Österreich Institut Brno.

    Weiterlesen…


  • Seliger-Gemeinde: Gedenkfeier in Dachau (Sudetendeutsche Zeitung 11.05.2018)

    Gedenkfeier in Dachau

    Ende April wurde auf dem Gelände des ehemaligen KZ Dachau in Oberbayern an die Befreiung des Lagers vor 73 Jahren erinnert. Mehr als 100 Kränze lagen vor dem internationalen Mahnmal der Gedenkstätte.

    Mit Ansprachen und Kranzniederlegungen erinnerte Dachau vor Gästen aus ganz Europa an die Befreiung des Lagers vor 73 Jahren. Politiker und Zeitzeugen mahnten vor Antisemitismus, Ausgrenzung und Gewalt. Sie wiesen darauf hin, daß das Andenken an die vielen Opfer des NS-Regimes gewahrt werden müsse. Auch eine Abordnung der Seliger-Gemeinde legte einen Kranz mit roten Nelken nieder.
    Weiterlesen…


  • Verdienter Vorkämpfer: Otto Kögler † (Sudetendeutsche Zeitung 11.05.2018)

    Nachruf: Otto Kögler †

    Otto war seit 2. Mai 1954 Mitglied der Seliger-Gemeinde und jahrzehntelang Vorsitzender der Ortsgruppe Ansbach, die er in beispielloser und hervorragender Art geleitet hatte. Wenn man seinen Lebensweg betrachtet, versteht man, warum er als politisches Urgestein bezeichnet wird.

    Wie wir zuletzt von ihm erfahren durften, trat er als Neunjähriger dem sozialdemokratischen Arbeiter-, Turn- und Sportverband ATUS bei und als 16jähriger in die Sozialistische Jugend ein. Bis zum Anschluß des Sudetenlandes im September 1938 war er Leiter des Spielmannszuges der SJ. Nach vier Jahren Kriegsdienst und kurzer amerikanischer Gefangenschaft schlug er sich wieder bis in die Heimat durch. Dort erwartete ihn die Vertreibung.
    Weiterlesen…


  • Frühjahrstagung der Seliger-Gemeinde in Oberfranken (Sudetendeutsche Zeitung 11.05.2018)

    Mit dem Bus nach Eger und in die Vergangenheit

    Das Frühjahrsseminar der Seliger- Gemeinde in Bad Alexandersbad Ende April ließ die gut 50 Teilnehmer in die Vergangenheit vor 80 Jahren eintauchen, auch um den demokratischen Traditionen in der Mitte Europas nachzuspüren, an die wir heute unbedingt anknüpfen können.

    Schwerpunkt des Seminars war die Busfahrt nach Eger, um einen historischen Ort, das Volkshaus des Konsumvereins, aufzusuchen, in dem 1938 Büros verschiedenster Organisationen der DSAP beheimatet waren. Das vormalige Hotel, das der Konsumverein in den zwanziger Jahren erwarb, ist heute ein Depot des Städtischen Museums von Eger. Vor zehn Jahren, zur 70. Wiederkehr der versuchten Erstürmung des Volkshauses durch aufgehetzte Anhänger Konrad Henleins, wurde unter Teilnahme eines ehemaligen Bewohners des Hauses, Otto Rubner, und vieler offizieller Gäste aus Eger, Prag und Bayern eine Gedenktafel in tschechischer und deutscher Sprache enthüllt.
    Weiterlesen…